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Lebendige Erinnerungskultur
 
Mi, 16.01.2019, 19.30-21.00 Uhr, Altes Rathaus, Am Alten Rathaus 6, 95473 Creußen
 
 Gastarbeiter im barocken Franken
 
 Der Vortrag behandelt drei Gruppen von Wirtschaftsmigranten, denen wir im frühneuzeitlichen Franken begegnen. Dies waren zunächst Händler aus Italien und der italienisch-sprachigen Schweiz. Meist vertrieben sie als "Zitronenkrämer" Südfrüchte, doch unter ihnen waren auch Großhändler, die überdies Geldgeschäfte im großen Stil machten. Weiteres Thema sind Künstler und Kunsthandwerker, die ebenfalls überwiegend aus dem italienischen Sprachraum stammten und sich in Franken niederließen, besonders in den Residenzen. Dort schufen sie Bauten oder statteten sie mit Stuck und Malerei aus. Bamberger Barock wäre ohne solche zugezogene Künstler kaum denkbar, und Gleiches gilt für Ebrach oder Würzburg. Die dritte Gruppe, der sich der Referent widmet, sind die Wanderarbeiter aus dem Voralpenland, aus Tirol, Vorarlberg und Böhmen. Steinmetz- und Maurergesellen verließen im Frühjahr ihre Familie und zogen auf große Baustellen in Franken, um dann im Herbst, wenn die Arbeit witterungsbedingt eingestellt wurde, in ihre Heimat zurückzukehren.
 
Referent: Prof. Dr. Günter Dippold, Kultur- und Heimatpfleger Bezirk Oberfranken, Bayreuth
Kooperation: Colloquium Historicum Wirsbergense; Volkshochschule Creußen
 
 
 
Weitere Veranstaltungen:
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