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Literatur und Kunst
 
Di, 11.09.2018, 20.00 Uhr, Altes Rathaus, Maximilianstr. 33, 95444 Bayreuth
 
 Theologische Gedanken zur Kunst
 Ausstellung Eric und Jula Isenburger
 
Hans Peetz
 
 In den "Theologischen Gedanken zur Kunst", mit denen Hans Peetz, ehemaliger Bayreuther Dekan, jeweils aktuelle Ausstellungen des Kunstmuseums Bayreuth begleitet, geht es diesmal um ein jüdisches Künstlerpaar: den Maler Eric und die Ausdruckstänzerin Jula Isenburger. "Von Frankfurt nach New York" lautet der Titel der Ausstellung, in denen sich das bewegte Leben des Paares wiederspiegelt.
Eric Isenburger war Jude. Und ein "moderner Maler". Ein doppelter Grund, warum seine Werke im nationalsozialistischen Staat als "entartete Kunst" galten. Seine Frau Jula, die er häufig porträtierte, war eine erfolgreiche Tänzerin. Zudem ebenfalls jüdischer Abstammung. Nach den ersten Repressalien zogen beide nach Frankreich, wurden aber als Deutsche interniert, als das Land in den Krieg verwickelt wurde. Auf Fürsprache prominenter Künstlerkollegen kamen sie frei und konnten in die USA emigrieren, wo sie sich eine neue Existenz aufbauten.
Angesichts neu aufkeimendem Antisemitismus in Deutschland, von verbalen Attacken bis zur Gewaltanwendung, gewinnt die Ausstellung über ein jüdisches Künstlerpaar neue Brisanz. Als wäre das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte schon wieder vergessen.
 
Referent: Hans Peetz, Pfarrer, Projektstelle Markgrafenkirchen, Bayreuth
Kosten: Eintritt frei, Spenden willkommen
Kooperation: Kunstmuseum Bayreuth
  
 Gebäude für Rollstuhlfahrer zugänglich mit barrierefreiem WC
 
 
 
Weitere Veranstaltungen:
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