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Politik und Gesellschaft
 
Di, 02.04.2019, 19.30 Uhr, Seminarraum im Hof, Richard-Wagner-Str. 24, Bayreuth
 
 Flatrate für liturgische Dienstleistungen oder Ausdruck christlicher Gesinnung
 Die Kirchensteuer - Geschichte, Praxis und Probleme
 
 
 Knapp 80 Prozent der Einnahmen von Landeskirchen und Bistümern stammen aus der Kirchensteuer. Sie ist eigentlich gar keine Steuer, sondern eine Art Mitgliedsbeitrag für Mitglieder der beiden christlichen Kirchen und eine Errungenschaft des späten 19. Jahrhunderts. Die Geschichte der Kirchensteuer ist spannend. Sie löste Einnahmen aus Pfründen und Staatsleistungen ab, ersetzte milde Gaben und macht heute die Kirchen in Deutschland zu eher reichen Kirchen. Die Kirchensteuer wird vom Staat eingetrieben, auf komplizierte Art erhoben und zwischen den Bistümern bzw. Landeskirchen verteilt. Sie macht die Bistümer bzw. Landeskirchen unterschiedlich reich. Wo die Einkommensmillionäre sich ballen, ist der Ertrag aus der Kirchensteuer pro Christ doppelt so hoch wie in den Bistümern und Landeskirchen, wo ärmere Leute wohnen. Spannend wie ihre Geschichte ist auch die Frage, ob und wie sie dauerhaft die Kirchen finanzieren kann, ob das Seelenheil des Christen an die Zahlung dieser Steuer gebunden werden darf, ob sie vielen nur noch als Flatrate für liturgische Dienstleistungen erscheint.
 
Referent: Ernst Dohlus, Wirtschaftswissenschaftler, Medienmanager und Journalist, München
Kosten: 4,-/erm. 3,- (EBW-Mitglieder frei)
Kooperation: Kath. Erwachsenenbildung Bayreuth
 
 
 
Weitere Veranstaltungen:
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