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Persönlichkeit und Orientierung
 
Di, 10.09.2019, 16.00 Uhr, Seminarraum im Hof, Richard-Wagner-Str. 24, 95444 Bayreuth
 
 Suizidprävention
 Welttag der Suizidprävention
 
 Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die International Association for Suicide Prevention (IASP) haben 2003 erstmals den 10. September als Welttag der Suizidprävention ausgerufen. Seitdem finden jährlich an diesem Datum Veranstaltungen statt, die vorwiegend von Organisationen aus dem Gesundheitsbereich bzw. der Suizidprävention veranstaltet werden.

Die WHO begründet die Ausrufung dieses Aktionstages damit, dass Suizid eines der größten Gesundheitsprobleme der Welt darstelle. Jährlich nehmen sich rund 800.000 Menschen das Leben. Das entspricht einem Suizid alle 40 Sekunden. Das bedeutet, dass jährlich mehr Menschen durch Suizid sterben als durch alle Kriege zusammen. Nicht erfasst in den Statistiken sind die unerkannten Suizide wie zum Beispiel unklare Verkehrsunfälle, heimliches Absetzen von Medikamenten oder Essensverweigerung in Altenheimen. Fast 75 % aller Suizidverstorbenen sind männlich. Auslösende Faktoren sind oft Stress, finanzielle Probleme, schwere Erkrankungen und familiäre Konflikte.

Der Aktionstag soll die Bevölkerung dafür sensibilisieren, dass Suizid ein enormes Problem der modernen Welt darstellt. Damit könnten Warnsignale früher erkannt und Berührungsängste mit diesem Thema reduziert werden. Die Zahl von 800.000 Suiziden pro Jahr wird dabei nur als Spitze eines Eisbergs betrachtet. Denn auf jeden vollendeten Suizid kommen 20 Suizidversuche. Etwa drei von vier Fällen ereignen sich in ärmeren Staaten.

Durchschnittlich sind mindestens sechs Menschen durch einen Suizid persönlich betroffen. Falls ein Suizid in einer Schule oder an einem Arbeitsplatz vorkommt, kann er sich auf mehrere hundert Menschen auswirken.
 
Referent: Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Wolfersdorf, Hollfeld
Kosten: Eintritt frei, Spenden erwünscht
Hinweis: Initiative "Gemeinsam gegen Depression" Bayreuth, Angehörige um Suizid (AGUS)
Kooperation: Initiative "Gemeinsam gegen Depression" Bayreuth, Angehörige um Suizid (AGUS)
  
 Gebäude für Rollstuhlfahrer zugänglich mit barrierefreiem WC
 
 
 
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